Archive September 2007

ARSCHKARTE, SCHNELLFEUERBLASE UND BADESPASS 1

(Tokyo) Ich fange mal hinten an… Badespass kennen die Japaner wohl doch eher nur aus dem Onsen. So richtig schwimmen gehen… das macht irgendwie keiner. Auf der ganzen Reise haben wir ne Menge Wasser gesehen, aber tatsächlich NIEMANDEN, der darin geschwommen ist. Ich war heute am Fujiyama. Nach den Tagen in Tokyo musste ich mal wieder an die Luft und in die Natur. Im Norden haben sich 5 nette Seen um den Fuji versammelt… in/auf denen man prima Angeln, Segeln oder im Winter Schlittschuhlaufen kann. UND mein Reiseführer hat mir auch verraten… mindestens in einem kann man prima schwimmen… ganz zu schweigen von dem unglaublichen Blick auf den Fuji-san.

Als ich denn dann in Kawaguchiko ankam und die Touristikbeamtin fragte, wo mann denn hier schön schwimmen kann… machte sie das hier so oft gesehene NEIN-Zeichen mit den Fingern (in Augenhöhe beide Zeigefinger kreuzen, wohl unmissverständlich). Und der See war echt schön super klares Wasser… aber kein Badespass. Dafür bin ich etwas wandern gewesen… 1h den Berg rauf, um dann im tiefsten Urwald zu merken, dass man auf einem bewaldeten Berg vor lauter Bäumen keinen Blick auf den Fuji hat :( Später habe ich mich noch prächtig mit einem etwas älteren Japaner unten am Wasser unterhalten… über Deutschland und Japan… Unterschiede und Vorteile…

Lustiges was der kleine mann gesagt hat:

Im 2 Weltkrieg da haben wir wie Brüder zusammengehalten (Die Japaner haben bei weitem ein entspannteres Bild vom 2. Weltkrieg als bei uns, und das trotz dem ganzen Mist den die in Korea und China gemacht haben).

Im nächsten Monat fliegt er mit seiner Frau nach Deutschland und macht da die Romantikroute auf dem Rhein. Die Romantikroute muss in Japan der Inbegriff von Luxus in Verbindung mit Deutschland sein… wir haben über das ganze Land verteilt mindestens 5 Leute getroffen, die alle diese Romantikroute gemacht haben oder machen werden.

Ob ich denn die deutsche Skifirme [BOLKEL] kenne… nachdem er mir dann versucht hat zu erklären wie das denn geschrieben wird, wusste ich er meint in Wirklichkeit Völkel.

Und zu letzt kam das Thema auf den schwachen Yen zu sprechen… und da zog der ältere kleine japanische Produktionsleiter doch tatsächlich den Big Mac als Euro-Yen-Kurs-Indikator heran… zu dumm dass ich nicht sagen konnte was das Ding bei uns kostet… habe mal auf 2,90EUR getippt. Das wären dann 470YEN und tatsächlich kostet der hier nur 300YEN… also… ist der YEN in der Tat schwach.

Schnellfeuerblase

Ich hab nun doch meine ersten Mangelerscheinungen davongetragen. Ich war gestern 1h in einer Spielhalle und hab mit Handfeuerwaffe auf Terroristen geschossen… zu meinem Schrecken stellte ich nachher fest, dass ich tatsächlich am Zeigefinger vom Abzug eine Blase bekommen habe… Wie machen dass den die richtigen Terrorbekämpfungsmenschen… tragen die Pflaster?

Tja, als letztes bleibt dann noch die Arschkarte.

Die hab ich hier nämlich gezogen, weil meine Körpermaße aus der japanischen Norm fallen… mit Schuhgröße 11 (US) sieht es hier schlecht aus… die gehen nämlich nur bis 10.5! So ein Mist und die haben hier echt geile Nikes … und dem Big Mac sei dank sind die auch noch so günstig… mal schauen was hier eine Fussverkleinerung kostet. Gilt der kleine Fuß in Japan doch als Schönheitsmerkmal.

So morgen letzter Tag… gute Nacht

7 POLIZISTEN, 1 FAHRRAD UND ICH. 0

(Tokyo) Ich komme gerade aus dem Knast. Untersuchungshaft mit einem Dolmetscher und Nudelsuppe.

Das Leihfahrrad ist gestohlen… und so kam es dass die beiden netten Fahrradpolizisten mich nach der Standardkontrolle nicht weiterfahren lassen wollten. Es ist 3 Uhr morgens und ich war gerade auf dem Heimweg von Shibuya nach Hause… die besagten 1h 10min Heimweg.

Ganz schnell waren dann 7 Polizisten auf 4 Rädern und einem Streifenwagen bei mir und versuchten mir mit Händen und einem Jungen Kollegen, der der englischen Sprache mächtig war zu erklären, dass das Fahrrad, mit dem ich mich durch Tokyo bewege seit mehreren Wochen als gestohlen gemeldet gilt!

Erst hieß es, ich kann weiter nach hause fahren und am Ende dann doch mit auf die Wache… zu diesem Zeitpunkt beschlich mich dann das erste mal ein Gefühl von Zweifel. Wusste ich doch, bis dahin nicht, wie es mit Alkoholgehalt und Fahrradfahren in Japan steht. Ich hatte schliesslich 1,5 Liter reinstes Saporro intus. Meine Fahne war zum Glück kein Thema, nur mein Fahrrad.

Auf der Wache fragte mich der übernette junge Kollege dann, ob ich denn heute Alkohol getrunken hätte… “Joahhh so about five hours ago… I drank one beer…” Damit war es erledigt… zum Glück. Mein Deutsche Welle Ausweis bewirkte auch Wunder… zumindest, dass der Chef der Abteilung mit 2 Anläufen meinen Namen fliesend auf Deutsch lesen konnte… und das mit Umlaut! Respekt!

Weil das ganze etwas länger gedauert hat, habe ich sogar noch eine Fertigsuppe und ein BOSS (Kalter Kaffee in Dosen, lecker!) bekommen.

Als dann alles fertig war konnte ich mich vor Lachen kaum noch auf dem Sattel halten… Einfach zu komisch die halbe Wache war hinter einem Fahrrad her und alle superfreundlich und nett zu mir, obwohl ich die ganze Zeit einen neben mir stehen hatte… :) Japan, find ich gut. Prost!

30 KILOMETER MIT DEM KLAPPERRAD 1

(Tokyo) Tja die Nacht in der Box war eher bescheiden… harte Unterlage und eine nicht-funktionierende Lüftung. Trotzdem hab ich bis 10h schlafen können. Habe schnell meinen Rucksack zum Hostel gebracht und mich dann mit dem Fahrrad auf den langen Weg nach Shibuya gemacht.

Vorher einen Abstecher beim Tenno (der Gottkaiser) bzw. seinem Garten gemacht. Das coole an Sonntagen ist dass die mehrere Kilometer lange Umgehungsstrasse des Kaiserpalastes gesperrt ist und komplett für Fahrradfahrer gedacht ist.

Wie weit es dann wirklich nach Shibuya von Asakusa aus ist habe ich erst auf dem Rückweg richtig gemerkt… Hin hatte ich ja den Stopp auf halber Strecke, aber zurück habe ich 1h und 10min dauerstrampeln gebraucht, und Tokyo ist da im Westen ziemlich hügelig.

Shibuya aber schließlich ist das Tokyo, was jeder aus Lost in Translation, Dokumentationen oder anderen Filmen kennt. Mega viele Menschen enge Strassenschluchten, riesen Video-Leinwände und jede Menge Klamottenläden, Clubs und Love Hotels.

Die Stunden auf dem Sattel haben allerdings meinem Rücken nicht gerade gut getan, werde das erste Mal nach Kyoto wohl wieder nach einem Wellness-Massage-Salon suchen, die sind relativ einfach von den anderen zu unterscheiden.

Das Primär Ziel für heute ist zum Glück nicht weit weg. Kanda, wird auch Electric City genannt… weil es hier ALLE Elektronik zu kaufen gibt. Mal schauen was man alles fernsteuern kann!

Mittlerweile müsste Torsten eigentlich auch in Good Old Germany angekommen sein… wie war der Flug so?

DIE GEFALLENEN ENGEL 2

(Tokyo) Die Bar war gestern unglaublich… Live Musik und Drinks vom feinsten. Dabei standen wir erstmal in der Schlange, als wir in der 52. Etage auf 260 Metern ankamen. Ein kurzes “Schauen sie doch bitte mal nach der Reservierung für die Suite 5101″ reichte aus trotz nichtvorhandener Reservierung den besten Tisch direkt vor der Live-Band zu bekommen.

Etliche Drinks, eine Zigarre und Pasta später lagen wir also in unseren Kingsize Single Betten… Glücklicherweise bin ich von allein bereits vor 9h wach gewesen, so dass ich noch mal in den Genuss des Wellnessbereichs kommen konnte. von 10h bis 11h war Frühstück angesagt und haben dabei gelernt, dass der Cappuccino besser schmeckt wen er inklusive ist.

Die letzte Stunde verbrachten wir wehmütig vor den Fenstern und wollten nicht wahr haben, dass der Himmel uns nun wieder für Sehr lange Zeit verschlossen bleiben sollte.

Ohne Gepäck ging es dann zum “richtigen” Tokyo… nach Harajuko und Aoyama. Harajuku ist Tourismus pur… und selbst die verkleideten Mädchen in ihren Clowns-, Barby- und Manga-Kostümen liefen schliesslich den Fernsehteams ausländischer Sender davon.

Dafür ist Aoyama um so beeindruckender… eine Gegend die wir niemals in Tokyo vermutet hätten kleine Betongebäude im allerfeinsten Architekturstiel… Kleine Lofthäuschen im Londoner Stiel oder eben Tokyo-Style… Wenn irgendwo so ein beton-Style Haus… dann in Aoyama. Unglaublich. Auch die Stores verdienen diese Beschreibung. Prada und der Größte Louis Vuitton Store der Welt stehen quasi auf einer Strasse. Ein Burton-Store und vieles mehr gibt es zu finden und zu benutzen.

Torsten ist schließlich in Richtung Narita/Flughafen abgehauen… entweder er hatte wirklich bedenken, ob er morgen früh (11h) seinen Flieger bekommt, oder er konnte den Sturz von der 5101 in die Capsule Nummer 6005 nicht verkraften.

In besagter Kapsel liege ich heute Nacht, denn das Hostel war kurzfristig von Franzosen komplett belegt worden, die hier irgendwo auf die weltgrößte Mangamesse geströmt sind. Hätte man nicht von den Franzosen gedacht… echt! Manga?

Dafür habe ich mir gerade noch den Luxus eines Rucksackreisenden gegeben… ein Waschsalon! Endlich richtig saubere (keine Handwäsche) Klamotten und dann auch noch Trockner-trocken. Wow ich glaub für zu Hause hol ich mir auch nen Trockener.

Kurz noch mit dem Rad (7Tage 3EUR) durch Asakusa (Ein echt großer und sehr netter Stadtteil) und das Letzte Hotel (Asakusa View) schon mal in Augenschein nehmen und nun ab in die Kiste… Kapsel mein ich natürlich. Gute Nacht!

I CAN GIVE YOU AN UPGRADE. 0

(Tokyo) Gestern angekommen. Wow ist das weitläufig hier… Nach einer Shinkansen Fotostrecke an der Tokyo Station haben wir die Silber/Grüne Yamanote Line genommen, die in 60 Minuten ein mal um Central Tokyo kreist.

Ein kleiner Gewaltmarsch brachte uns nach Akasuka zu unserem Hostel… Das Kaosun. Wir waren mega froh, dass wir am Abend zuvor noch einen “Private Room” buchen konnten. Als wir dann aber die Besenkammer gesehen haben… 2m mal 2,5m mit Hochbett und Klimaanlage…

Es muss wohl an den Betten gelegen haben dass wir nach 2 Wochen Tatami und Futon trotzdem prächtig geschlafen haben.

Zuvor haben wir uns direkt in Akasuka für 1,30EUR Fahrräder geliehen und haben eine 10km Tour nach Ginza und Roppongi gemacht. Der Strassenverkehr ist auch als Ausländer mit dem Fahrrad sehr entspannt. Allerdings hab ich ab und zu den Linksverkehr vergessen und die lauten Taxihupen als Erinnerung zu hören bekommen.

Kontrastprogramm am Nächsten Tag!

Wir haben unsere Unterkunft gewechselt. In 30 Minuten waren wir mit der U-Bahn in Shinjuku und nach weiteren 30 Minuten und 3 Tunfisch-Sandwiches haben wir in Tokyos Number One eingecheckt. Das Park Hyatt Tokyo.

Eine Welt für sich. Die Lobby befindet sich in der 41. Etage… Der Pool in der 47. und Unser Zimmer in der 51. Der Nette man am Checkin-Desk (Eher eine Club-Atmosphäre in James Bond Manier als eine Hotel Rezeption) teilte uns leider mit dass unser Zimmer noch nicht fertig sei… und sagte dann den obenstehenden Satz. Nun Sitzen Torsten und ich bei Sonnenuntergang in einer 100qm Suite über Tokyo.

Nunja, heute haben wir das Hotel nicht verlassen… hier gibt es ja auch genug… Cappuccino für 9 EUR und den coolsten Spa-Bereich mit Roof-Top-Pool der Welt. Gleich geht es nach der Nacht-Sicht-Foto-Strecke hoch in die Roof-Top-New-York-Bar. Da freuen wir uns drauf. Das coole an Hotels, bzw. das gefährliche ist, dass man mit seiner Unterschrift bezahlen kann.

ARE YOU SHIP-MEN? 0

(Miyako) Die Pazifikküste galt als Ausweichziel für Hokkaido. Wir können jetzt sagen, dass ein japanisches 54.000 Einwohner Fischerdorf eher normal und europäisch durchschnittlich zu nennen ist. Wenig ungewöhnliches und ungesund übergewichtig aussehende Kinder.

Aber mitten am Ende von Japan gibt es dann doch wieder die Japanerin die dich an der Bushaltestelle mit schweizer Akzent fragt, woher aus Deutschland man kommt…

Außer die Küste entlang wandern, im Fischereihafen nach dem Besten Sushi zu suchen und sich in die hiesige Bücherei-Kartei eintragen zu lassen (für Internetnutzung) gibt es hier echt nicht mehr… Daher ist jetzt auch Schluss…

42 STUNDEN TAIFUN-REGEN 0

(Morioka) Vor 2 Tagen haben wir den Hokkaido-Plan aufgegeben… Die Fahrt von Morioka hätte allein nach Saporro weitere 7h gedauert… und von dort aus noch mal 8 bis an die Nordspitze.

Nachdem es in Morioka angefangen hatte zu regnen, wie aus Eimern konnte uns eine perfekt-englisch-sprachige Touristik-Dame auf ein Onsen in den Bergen um Morioka verweisen… Absolute Ruhe im Wellness-Spa in den Bergen. Allerdings ist das Spa so weit außerhalb gewesen dass diese obwohl der Größe (ca. 50 Zimmer) keinen Internetanschluss hatten und Telefongespräche die Landesgrenze nicht überschreiten konnten. Und das im Land der Kommunikationsmittel…

Dafür war das Onsen der Knaller! Milchiges Kalk(?)-Wasser… Drinnen und Draussen… Wenn man draußen war wurde einem der Kopf durch den Regen angenehm gekühlt. Nach dem Abendessen (7 Gänge) hatten wir das Onsen sogar für uns allein… Nicht das Japaner dabei stören…

Die Nacht war seltsam von den Schwefel-Dämpfen des Onsens geprägt… Wir hatten das Fenster weit geöffnet und so hatte ich in der Nacht einen echt ekeligen Geschmack im Mund… Und Torstens Augen wollten nicht mehr aufhören zu tränen. Kleine Nebenwirkungen der Heileigenschaften des Guten Wassers.

Anscheinend sind 42 Stunden Dauerregen hier auch etwas Besonderes… heute wurden alle Shinkansen und Local-Trains gestoppt. Um an die Pazifik-Küste zu gelangen müssen wir uns nun wieder 2h in den Bus setzten.

JETZT IST ES ALSO PASSIERT 0

(Morioka) Gestern haben wir die ersten Düsseldorf-Japaner getroffen. Wir irrten in Morioka durch Gassen und Regen auf der Suche nach einem Lonely Planet Ryokan, kamen uns zwei junge Unisex Friseure entgegen. Das Mädel und der Typ wären in Düsseldorf dafür auf jeden Fall durchgegangen.

post13-2Nicht zu letzt da hier in Japan diese Friseurtaschen für den Gürtel total in sind. Wo der Friseur in guter alter Western-Manier seinen Kamm und die Schere reinsteckt, tragen Japaner alles was sie so brauchen könnten. Geld, Handy, Handtuch, Papier…

Jedefalls waren die beiden (Rocker der Band Sweepers) mal wieder so mega freundlich und hilfsbereit, dass sie uns durch den Regen zum Ryokan gebracht haben… Und dass, obwohl sie sich selbst nicht auskannten… (kommen aus Tokyo).

Tatsächlich hat die Sängerin 6 Jahre in Düsseldorf gelebt… konnte, da sie damals nur 6 Jahre alt war, nur noch das obligatorische Dankeschön, Bitteschön und guten morgen…

Ein “Japan locks” zum Abschied und wir liegen nach 10h Zugfahrt im Bett.

DIE NACHT AUF DER INSEL 0

(Iyo Hojo) Die Nacht war Horror. Erst einmal brauchten wir eine weile, bis wir den richtigen Schlafplatz gefunden hatten… Der Tempel der Insel, bzw. sein überdachtes Portal, sollte dafür herhalten.

Um 23h bin ich dann nach Mühen auf dem Steinboden und einer doch recht bequemen Lage meiner Klamotten eingeschlafen. Kaum 30min Später bin ich dann aber vom Schaben einer Schabe wieder wachgeworden, die mein Kopfkissen für einen Nestbau inspizieren wollte.

Da war es vorbei mit der Ruhe… Habe meine Klamotten gepackt und bin zurück in die überdachte Freiluftküche des Zeltplatzes… und habe mich dort auf den 160cm Edelstahltisch mit meinen Klamotten gelegt. (Da die Insel wie ausgestorben war kein Problem)

Nachdem ich beschlossen hatte dass die Mückenstiche, die ich ständig bekam im Vergleich zu der Kakerlake harmlos sind schlief ich dann in 2 oder 3-Stunden-Abständen Prima bis um 9h.

Rauf auf die Fähre rein in den Express nach Okoyama und dann Richtung Tokyo! Aber nur als Zwischenstop nach Saporro…

LOST 4. STAFFEL 0

post11-1(Kashima) Von Nagasaki sind wir schließlich mit einem Intercity nach Beppu gekommen und waren überrascht, dass DIE japanischen Onsen-Stadt auch so viele Snackbars hat. Allerdings verstehen die Japaner in Beppu unter Snack wohl was anderes… eher von der Schiene woanders Appetit holen und zu Hause essen… oder auch eben woanders.

Also Kinder, Finger weg von Türen mit der Aufschrift Snackbar. Trotz des vielen roten Lichts ist die Gegend von Beppu sehr schön. Mitten im Wald haben wir zu einem Onsen (heiße Naturquellen) gefunden und ihn einstimmig zum entspanntesten Ort auf unserer Reise gekrönt (vorläufig). Dummerweise war uns nach all der Schlepperei sogar eine Kamera zu schwer…

post11-3Auf dem Rückweg haben wir zusätzlich noch die Lektion gelernt, dass nicht nur Japaner, sondern auch andere Menschen, die in Japan leben sehr hilfsbereit und freundlich sind. Der Onsen hatte uns den letzten Bus verpassen lassen und an der Busstation haben uns zwei indischen internationale Studenten die 6km bis zum Bahnhof mitgenommen. Beruhigend dass auch Inder der Meinung sind dass dieser Sommer wirklich heiß ist.

Heute Morgen um 6 sind wir mit der Bahn und einem magenfeindlichen Hangover noch rechtzeitig nach Oita zur Fähre gekommen, die uns in 3,5h rüber nach Matsuyama gebracht hat.

post11-2Von hier ging es auch direkt weiter per Bahn und Fähre auf die obige Insel. Da es wer im Lonely Planet eigentlich beschrieben doch keine Privatunterkunft gibt, werden wir heute unter freiem Himmel pennen. Angst brauchen wir nur vor den (hier wesentlich wilderen) Hirschen haben… Achja und Kakerlaken:(

Morgen werden wir die Lange Reis nach Saporro/Hokkaido antreten. Saporro bedeutet Bier…. :)

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