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  • on 09.10.2009
  • at 07:25 PM
  • by Mathias
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Auf der Fähre nach Korea 2

Man denkt die ganze Zeit, man ist auf Groundlevel dabei bewegt man sich auf der Höhe der 3. Etage

(japanische See) Der Taifun (war in Hiroshima harmlos) und Japan liegen nun hinter uns. Nach Hiroshima ging es mit dem Shinkansen (Hikari) weiter nach Shimonoseki. Eine kleine einfache Küstenstadt genau zwischen Kyushu und Honshu, hier kann man zwischen den zwei Inseln in einem 700m langen Tunnel hin und her laufen. Viel gab es hier jedoch nicht zu tun. Vom Bahnhof geht es über fussgänger-hochwege (Japaner lieben jede Form von Mehrstufigkeit) direkt zum Fährterminal.

Und da es außer der obligatorischen Pachinko-Halle und der verschachtelten Shopping Mall nichts gibt haben wir uns auch schon um 18h eingecheckt. Trotz 2. Klasse (bedeutet Tatami gemeinschaftsraum) haben wir den Jackpot gezogen. Der Raum für 13 Personen ist leer… also luxus privat Kabine für uns.
Ich habe heute noch an einige lustige Begegnungen denken müssen, Die in der Heimat sicherlich anders verlaufen wären:
1. Zug-verspätung
Auf dem weg nach kinosaki hatte der Anschlusszug 30 Minuten Verspätung. Da tauchte doch tatsächlich ein bahnangestellter auf dem Gleis auf und hat sich bei jedem Reisenden persönlich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt.
2. Geld tauschen In der Post
Man wird von einer freundlichen mitarbeiterin begrüßt und nach seinen wünschen befragt. Nötige Papiere, Kurse und die wartenummer werden einem gerne gereicht. Ohne zu warten kommt man nach dem ausfüllen an die Reihe, da etwa 12 Schalter besetzt sind und nicht nur das… Hinter jedem Schalter sitzen mindestens zwei Angestellte, damit es schneller geht :)

3. Hiroshima kurz vor Ladenschluss
In einem bereits leeren laden In der Haupteinkaufsstraße friemelt die Verkäuferin an der Kasse ohne hochzublicken. Alle 15 Sekunden ruft sie wie ferngesteuert laut das allgegenwertige “irasemasen” (die Begrüßung wenn ein Gast den laden betritt) es könnte ja unbemerkt ein Kunde gekommen sein.

4. Auf der Suche nach dem Internet
In Kyoto haben wir 3 Jungs nach einem internetcafe gefragt. So genau wussten sie es nicht, haben das wohl aber auch nicht zugeben wollen. Die Jungs waren zwar in eine andere Richtung unterwegs sind aber 500 Meter mit uns in die andere Richtung mitgegangen um mit uns zu suchen. Gefunden haben wir später eins allein.

so manches wünscht man sich dann auch für Zuhause.

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Comments are closed

  1. Peter says:

    Wahnsinn, dieser verinnerlichte Servicegedanke scheint noch tiefer verwurzelt als bei den Amis! LG P.

  2. belly fat says:

    I fully agree completely.

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